eschterhof.ch


Direkt zum Seiteninhalt

Pferdearbeit

Angebot

Pferde richtig Gymnastizieren

Egal ob Pony oder Warmblut, ob Sport- oder Freizeitpferd, jedes Pferd muss regelmässig und gezielt Gymnastiziert werden, damit es gesund bleibt!

Wie wir alle wissen ist das Pferd nich geboren, um unser Gewicht zu tragen. Doch gibt es nichts schöneres als auf dem Pferd zu sitzen und auf ihm zu reiten.
Leider gibt es viel zu viele Pferde mit Verschleisserscheinungen des ganzen Bewegungsapparates, weil sie nicht fachgerecht oder gar nicht gymnastiziert und aufgebaut wurden.
Gerade für junge Pferde ist es besonders wichtig, dass man sie gut vorbereitet auf das spätere Reitergewicht. Das sie genügend Muskeln entwickelt haben und gelernt haben in einer gesunden Haltung zu gehen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Pferde zu Gymnastizieren, zu Trainieren und zu beschäftigen...

Das Longieren

Longieren dient
Takt, Rhytmus, Losgelassenheit mit dem Ziel der Versammlung
Es hat den Zweck, das Pferd beidseitig zu Gymnastizieren. Dies geschieht durch eine Längsbiegung der Wirbelsäule und durch das Herantreten des inneren Hinterbeines zum Tragen, wobei das Pferd im becken abkippt und die Wirbelsäule aufwölbt. Hat das Pferd dies erlernt, ist es optimal vorbereitet für das spätere Reitergewicht.
Bei der Longenarbeit sollte man sicherstellen, das die richtigen Muskeln arbeiten und entwickelt werden. Bei einem jungen Pferd müssen die Muskeln zuerst gedehnt werden (nicht unter Zwang) es ist der Wechsel zwischen Dehnen und Zusammenziehen welcher den Muskelaufbau fördert.

Das Pferd/Pony wird an der Longe, normalerweise ohne Hilfszügel, longiert. So lernt es sich in einer schönen Selbsthaltung zu bewegen und sein Gleichgewicht zu finden. Je nach Situation kann ein Hilfszügel trotzdem dienlich sein, man muss aber darauf achten, dass er das Pferd nicht in eine Haltung zwingt sondern ihm lediglich der Weg zu einer entspannteren Haltung gezeigt wird. Hilfszügel sollten nicht dauerhaft eingesetzt werden, sie sollten dem Pferd helfen, damit es später auch ohne klappt.

Beim Longieren geht man mit dem Pferd mit, so bleibt das Pferd aufmerksam und man hat die Möglichkeit verschiedene Figuren und Übungen an der Longe zu machen. Diese fördern das verstärkte Untertreten, vermehrte Gewichtsaufnahme, Schub- und Tragkraft der Hinterbeine. Durch die Hilfen: Stimme, Longe, Gerte und Körpersprache können wir treibend, verwahrend, biegend und versammelnd auf das Pferd einwirken.

Man kann drei Einsatzmöglichkeiten des Longierens unterscheiden:
- Longieren um das Pferd zu bewegen
- Longieren zur Ausbildung des Pferdes
- Longieren zur Ausbildung des Reiters

Die Doppellonge



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü